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Autor: Frau Both
Artikel vom 14.05.2019

Aus dem Gemeinderat

Jahresbau 2019

Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung sind drei Firmen zur Abgabe von Angeboten aufgefordert worden. Die Arbeiten wurden an die Firma Morof aus Althengstett zum Angebotspreis von 161.216 € vergeben.

Unter anderem soll der Zufahrtsbereich vor dem neuen Bauhof erneuert werden. Im Bereich der Hauptstraße / Talstraße soll begonnen werden, die Pflasterriegel zu entfernen.  Hier steht zunächst das Entfernen des Pflasters am „Plo“ (Kreuzung Hauptsraße/Talstraße) auf dem Programm. Die Fläche wird asphaltiert. Des Weiteren sind Punktbaustellen (z.B. die Zufahrt zum Sportgelände) und Schachtanpassungen geplant.

Erweiterung / Neubau Kindergarten und Feuerwehrmagazin

Die Zufahrt zu den Stellplätzen hinter dem neuen Feuerwehrmagazin soll, zum Schutz der Fußgänger, vom Fußweg zwischen Festhalle und Kindergarten abgetrennt werden. Ferner soll das Gefälle des neuen Feuerwehrhofs in Richtung Festhalle reduziert werden. Um beides zu erreichen wird zwischen Hoffläche und Fußweg eine Stützmauer (mit bis zu 1m Höhe) gebaut.

Da sich die Außenputzarbeiten am Neubau wegen Nachtfrostgefahr verzögerten und der Hof erst nach Demontage des Gerüsts fertiggestellt werden kann, wird mit einer Fertigstellung des Hofes erst im Juli gerechnet.

Für den Anschluss des Gebäudekomplexes (Kindergarten/Wohnhaus/Feuerwehrmagazin) an die Hochzone der Wasserversorgung muss vom Schacht in der Schutzstraße eine Wasserleitung durch die Kindergarten-Außenanlage in den Technikraum verlegt werden. Für die Durchführung dieser Maßnahme sind, um den Kindergartenbetrieb möglichst wenig zu stören, die Pfingstferien vorgesehen.

Kanalsanierung

Die Kanalsanierung im Bereich des Simmozheimer Wegs sind abgeschlossen. Auch die Maßnahmen in der Bahnhofstraße zur Entfernung der Kalkablagerungen laufen gut.

Ab Mitte Juni erfolgt die Maßnahme in der Calwer Straße (L183) mit voraussichtlicher halbseitiger Sperrung und Regelung durch Signalanlage.


Bauliche Entwicklung im Oberen Tal (ehemalige Gärtnerei)

Im Bereich der ehemaligen Gärtnerei Kienzle im Oberen Tal werden die Maßnahmen zur baulichen Entwicklung des Areals weiter vorangetrieben.

Um eine zukünftige bauliche Nutzung des Gärtnereiareals zu ermöglichen ist die am Rande gelegene Fläche, unter Begleitung durch ein Fachbüro für Artenschutz und Tierökologie, Zug-um-Zug zu räumen.

Eine wesentliche Maßnahme hierbei ist die Vergrämung der Zauneidechsen, für die westlich der Gärtnerei ein Ersatzhabitat geschaffen werden muss. Hierzu wurden unter großem Einsatz und mit viel Eigenleistung des Bauhofs in Kooperation mit Fremdfirmen die Buchsbaumflächen geräumt, Unkrautfolien entfernt und eine Blühmischung eingesät. Für Gerätemieten, Entsorgungskosten und Einsatz von Fremdfirmen sind seit 2017 rund 70.000€ an Kosten (ohne Bauhofkosten) angefallen. Für die Vergrämung der Zauneidechsen ist mit einem Zeitfenster von mindestens noch 1 ½ Jahren zu rechnen.

Um die weitere Entwicklung des Gebietes voranzutreiben, mögliche Entwicklungsoptionen auszuloten und weitere Entscheidungen zur Entwicklung der Fläche auf einer fundierten Grundlage treffen zu können, wurden nachfolgende Beschlüsse gefasst:

Das Büro B.G.U. aus Deckenpfronn wurde beauftragt den Baugrund im Bereich der ehemaligen Gärtnerei sowie östlich davon zu untersuchen (ca. 9.100€).

Die Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung wird mit der weiteren Begleitung der Maßnahme beauftragt, wofür mit Kosten von 12.000 - 15.000€ zu rechnen ist.

Die Maßnahmen zur Räumung, Verbesserung und Aufwertung der ehemaligen Gärtnereiflächen sollen dokumentiert werden. Sie sollen als Ausgleichsfläche für geschützte Arten, wie auch zur Generierung von Ökopunkten für Ausgleichsmaßnahmen bei späteren Maßnahmen dienen. Die Verwaltung wird beauftragt ein Angebot für die Führung eines Ökokontos einzuholen.

Die Verwaltung wird des Weiteren beauftragt Angebote für die fachliche Prüfung der Verlegung des Altbachs im Bereich des Oberen Tals gemäß Gewässerentwicklungsplan sowie für die Begleitung des baulichen Entwicklungsprozesses (Bauleitplanung) einzuholen.

Die Verwaltung wird ermächtigt, mit möglichen Investoren und Betreibern von Pflegeheimen, Betreutem Wohnen und sonstigen seniorengerechten Wohnbauprojekten Kontakt aufzunehmen und abzuklären, welche Entwicklungen im Ort und insbesondere im Oberen Tal möglich sind.

Ferner nahm der Gemeinderat die Kostenübersicht, über die bisher entstanden Kosten, zustimmend zur Kenntnis und ermächtigte die Verwaltung die Räumung der ehemaligen Folientunnelflächen, Pachtflächen und Buchsbaumflächen weiter voranzutreiben. Hierbei soll der Bauhof auch weiterhin durch Fremdfirmen unterstützt werden.

Ausgliederung der Lohn- und Gehaltsabrechnung

Die Lohn- und Gehaltsabrechnung wird, wie in den meisten umliegenden Gemeinden schon geschehen,  ausgegliedert. Künftig erfolgt die Bearbeitung durch den KVBW (Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg). Die Kosten betragen ca. 9.000 € pro Jahr und werden zum größten Teil durch Reduzierung des Beschäftigungsumfangs der Kassenverwalterin um 15% ausgeglichen.

Eventuelle Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes des Bauhofs

Der Gemeinderat beschloss auf dem Dach des Betriebsgebäudes des Bauhofs eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen. Die Verwaltung wurde beauftragt Angebote einzuholen. Ferner ist ein Netzanschlussantrag bei der NetzeBW zu stellen.

Bekanntgabe / Verschiedenes

Das marode und nicht mehr bewohnbare Gebäude Calwer Straße 26 soll aktuell noch nicht abgebrochen werden. Hier soll erst ein Gesamtkonzept zur späteren Verwendung vorliegen.

Im Bereich der Ortsdurchfahrt L183 wurde (im Bereich des Wohn- und Geschäftszentrums Adlergarten) aktuell durch den Vollzugsbediensteten des Gemeindeverwaltungsverbands Althengstett eine Verkehrszählung durchgeführt. Demnach sind die Fahrzeugzahlen im Durchgangsverkehr von 6.000 auf über 9.000 Fahrzeuge pro Tag deutlich gestiegen. Die Verwaltung wird nun an das  Landratsamt herantreten, um zu prüfen, welche Möglichkeiten sich hierdurch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit entlang der L183 ergeben. Themen werden hierbei sowohl Geschwindigkeitsreduzierung als auch Zebrastreifen sein.

Die Verwaltung wurde beauftragt die Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Ostelsheim und Weil der Stadt auf 30 km/h zu hinterfragen.

Auf Anfrage teilte Bürgermeister Fuchs mit, dass es bezüglich des Funkmastens im Bereich Hohe Halde keine neuen Erkenntnisse gibt. Die Baugenehmigung liegt bereits seit über einem Jahr vor. Der Bauherr und das Regierungspräsidium sind weiterhin im Gespräch und suchen eine Lösung für den am Rande des Naturschutzgebiets gelegenen Standort.